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Der Dünnwalder Wald

Bis Mitte des 19. Jahrhunderts gab es Dünnwald keinen Wald - die heutigen Waldflächen waren offene Weideflächen mit einzelnen Bäumen als Schattenspender für das Vieh.

Irgendwann nach 1844 begannen die Preußen mit der systematischen Aufforstung dieser Heidelandschaft, beinahe ausschließlich mit Kiefern. Auf einer preußischen Karte von 1893 sind bereits weite Teile als Wald eingezeichnet.

Mitte der 1920er Jahre begann die Stadt Köln auf Betreiben des damaligen Oberbürgermeister Konrad Adenauer, den preußischen Festungsgürtel rund um Köln in Wald bzw. Grünflächen umzuwandeln.

Mitte der 1950er Jahre begann die Stadtverwaltung mit einem groß angelegten Aufforstungsprogramm. Zeitgleich bemühte sich die Verwaltung, private Waldstücke und Teile staatlicher Waldflächen zu erwerben. So wuchs der städtische Wald seit 1925 von ca. 700 Hektar Kieferwald rund um Dünnwald auf heute rund 3650 Hektar abwechslungsreichen Mischwald. Hinzu kommen noch ca. 410 Hektar Wald im Besitz der städtischen RheinEnergie sowie Waldflächen im Privat-, Bundes- oder Landesbesitz.  Die gesamte Waldfläche Kölns beträgt heute etwa 6000 Hektar.

In erster Linie dient der Dünnwalder Wald der Erholung der Bevölkerung, stellt aber auch einen nicht unerheblichen Wirtschaftsfaktor dar. Erntereifes Holz erziehlt am Markt gute Preise! Dabei arbeitet die Forstverwaltung nach den Prinzipien der guten forstlichen Praxis, d. h. es wird nicht mehr Holz entnommen, als nachwächst.


Hauptwildarten:


  • Rehwild
  • Schwarzwild (Wildschweine)
  • Fuchs
  • Dachs
  • Feldhase
  • Wildkaninchen
  • Kleinsäuger wie Eichhörnchen, Marder, Siebenschläfer
  • Verschiedene Greifvogelarten
  • Zahlreiche Vogelarten
  • Reptilien (wie z. B. Blindschleiche, Ringelnatter, Eidechsen)
  • Amphibien (versch. Frosch- und Krötenarten)